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Praxis für  Pneumologie und Allergologie

Prof. Dr. med. Gerhard Hoheisel
Dr. med. Andreas Bonitz
Berufsausübungsgemeinschaft (BAG)

Praxis für  Pneumologie

und Allergologie
Prof. Dr. med. Gerhard Hoheisel
Dr. med. Andreas Bonitz
Berufsausübungsgemeinschaft (BAG)

Bei dieser Untersuchung werden die Durchgängigkeit der Bronchien (Atemflüsse), die Lungenvolumina (Luftmenge in den Lungen) und die Fähigkeit des Gasaustauschs in den Lungenbläschen (Alveolen) mit dem Blut in den Blutgefäßen der Lungen gemessen. Die wichtigsten Methoden sind die:

Spirometrie („kleine Lungenfunktionsprüfung“)
Bei der Spirometrie wird der Luftstrom (wie beispielsweise Geschwindigkeit, Luftmenge, Widerstand der durchströmten Bronchien) beim Ein- und Ausatmen und auch beim Anhalten der Luft gemessen. Neben dem Atemzugvolumen („Tidalvolumen“, VT) wird bei der Spirometrie eine maximales ein  Aus- und Einatmungsmanöver durchgeführt. Dadurch lässt sich unter anderem der Spitzenfluss („peak expiratory flow“, PEF), das heißt die Menge an Luft, die bei maximal möglicher Ausatmung pro Sekunde ausgeatmet werden kann, messen aber auch Lungenvolumina wie die Vitalkapazität (VC), das heißt die Menge an Luft, die bei maximaler Einatmung und nach maximaler Ausatmung geatmet werden kann. Eine zentrale Messgröße ist die Einsekundenkapazität (FEV1, Tiffeneau-Test), das heißt die Menge an Luft, die innerhalb der ersten Sekunde bei maximaler Ausatmung, also mit aller Krat („forciert“) ausgeatmet werden kann. Besonders bei Asthma bronchiale und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) kommt der FEV1 als Verlaufsmessung eine große Bedeutung zu, da bei beiden Erkankungen die Atemwege eingeengt sind.

Bodyplethysmographie („große Lungenfunktionsprüfung“) 
Bei der Bodyplethysmographie setzt sich der Patient in eine Kabine, ähnlich einer Telefonzelle. Derßenluft verbunden. Wenn die Tür der Kabine während der Messung kurz geschlossen wird ändert sich der Druck der Luft in der Kabine beim ein- und Ausatmen des Patienten durch das Mundstück. Durch Messung der Änderung des Drucks in den Bronchien des Patienten und dem in derr Kabine lassen sich bestimmte Werte berechnen. ASo ändert sich bei bestimmten Erkankrungen die Dehnbarkeit des Brustkorbs („Compliance“). Bei dieser Methode lässt sich auch die gesamte Luftmenge im Brustkorb bestimmen (totale Lungenkapazität, TLC) und auch diejenige, die sich noch im Brustkorb nach maximaler Aussatmung befindet (Restvolumen oder Residualvolumen der Lunge, RV). Das Residualvoliumen ist bei Erkrankungen der Lungen, die mit einer Einengung der Bronchien einhergehen, wie Asthma bronchiale, COPD und besonders Lungenemphysem erhöht. 

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