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„Diffusionsstörungen“ sind Gasaustauschstörungen in der Lunge. Hierbei kann entweder nicht genug Sauerstoff (O2) aus der Atemluft in die Blutbahn aufgenommen, oder nicht genug Kohlendioxid (CO2) aus der Blutbahn in die Atemluft abgegeben werden. Bei dieser Methode atmet der Patient eine geringe Menge von Kohlenmonoxid (CO) und Helium (He) ein. Dann wird die Atmung ca. 10 Sekunden angehalten. Bei der folgenden vollständigen Ausatmung werden die Gasen CO und Helium gemessen. Aus der Atemanhaltezeit und der über die Zeit ermittelten Abnahme der CO-Konzentration wird dann die Diffusionskapazität der Lunge errechnet. Die Diffussionskapazität ist eingeschränkt, wenn beispilsweise die Wand der Lungenbläschen mit Bindegewebe durchsetzt wird wie bei einer Lungenfibrose oder anderen Erkrankungen der Lunge, die zu einem Umbau der Lungenbläschen führen. Auch beim Lungenemphysem ist die Diffusionskapazität verminderrt, da hier die Anzahl der Lungenbläschen stark abgenommen hat.

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